Samstag, 1. Januar 2000

2000 Pissos / Landes / Frankreich

Zweimal zum Atlantik

Oder wat e glööck, dat wir do woren

Von Hajo, dem Rettungsschwimmer


Eigentlich hatten wir uns in der Planung vorgenommen, mit Kleinbussen und Pkw in kleinen Gruppen zum Atlantik zu fahren. Aber in Pissos stand nur unser Skudo zur Verfügung, da Frank wegen eines Unfalls nur einen Pkw als Zieher für seinen Wohnwagen zur Verfügung

gestellt bekommen hatte. Daher entschloß ich mich, einen Bus von einem ortsansässigen Unternehmer zu mieten. Er hatte einen 55 und so mußte der Skudo auch noch mit, damit alle 65 Lager Teilnehmer mit an den Atlantik konnten.

Um 10 Uhr nach dem Frühstück ging es los. Der Bus wurde beladen mit den Sachen fürs Picknick. Die Organisation und einige Größeren bestiegen den Skudo, alle anderen den Bus.

Gegen 11 kamen wir in Biscarrosse Plage an. Alle gingen „gesittet" zum Strand. Die Aufsichtsfrage war geklärt. Die Gruppenleiter, die „Zeit hatten", saßen an der Strandbar. Alle anderen machten Aufsicht. Es war schön. Der erste Sonnenbrand wurde sich geholt. Die Wellen, ach ja, wo waren eigentlich die gefürchteten Atlantikwellen, plätscherten vor sich hin. Das Picknick klappte vorzüglich und jeder wurde satt. Jeder hatte sogar mit seiner Gruppe die Gelegenheit, den Ort zu besuchen. Ein gelungener Tag. Um 18 Uhr führ der Bus mit uns zum Zeltplatz zurück. Die Organisation nutzte noch den Billig Einkauf beim Lidl. So sah man sich froh und angebräunt in Pissos wieder.

Die 2. Tour ähnelte der ersten bis auf 2 Unterschiede. Zum einen waren in Biscarrosse nun Gäste aus Stammheim eingetroffen. Michael Wirtz und Jung, Björn und Rene Bauer machten auf dem Campingplatz in der Nähe des Meeres Urlaub. Daher waren unsere freien Leiter in der Strandbar auch nicht mehr allein. Zum anderen waren nun die gefürchteten Wellen des Atlantiks da. Es war sogar die gelbe Flagge gehißt. Die Gruppenleiter/innen waren froh ob des Besuchs aus Köln. So froh, daß man sich sofort für den kommenden Samstag den freien Tag nahm und sich mit den Kölnern im, eh, am Atlantik verabredete. Wie man dem Erzähler später berichtete, muß es auch sehr schön gewesen sein.

Aus der 3.Tour zum Atlantik wurde leider nichts. Wir hatten uns dies so schön vorgenommen.

Vorgesehen war ein Besuch auf der „Grand Pyla", der größten Düne Europas, ein Besuch in der City in Arcachon und zum Abschluß noch einmal Schwimmen in den Wellen des Atlantik. Sie fiel buchstäblich ins Wasser. Es regnete in den letzten Tagen unseres Aufenthalts in Pissos in Strömen. Wir hatten Glück, daß sich am letzten Sonntag der Himmel wieder lichtete. So konnten wir ein letztes Mal das Schwimmbad von Pissos aufsuchen.

Schade. Aber es war super am Atlantik