Freitag, 1. Januar 1988

1988 Chouzon / Ardèche / Frankreich

PLEIN SUCCES DU CAMP FRANCO-ALLEMAND (ÜBERSETZUNG)

Mit den jungen Freunden aus Köln

Grosser Erfolg für das deutsch-französische Lager
Unter dem Photo : Dies war am mittwoch den 27. Juli, den letzten Abend vor der

Abreise, an dem sich alle noch einmal um dem Pfarrer Jerome

Edelmann (ganz rechts) und Hajo Bauer getroffen haben.

Nach der Erfahrung eines Treffens zwischen zwei Lager in der Bretagne im Jahre
1987 (ein französisches Lager aus Ammerschwihr und Umgebung, ein deutsches Lager
aus Köln-Stammheim) haben sich dieses Jahr beide Lager verschwistert um gemeinsam
14 Tage Freude unid Freundschaft unter der Sonne der Ardeche zu erleben, und dies
vom 11. bis 27. Juli 1988.
Eigentlich sind nur die Alteren aus Köln (die 13-17 jährige) nach Südfrankreich ge-
fahren, weil die Jüngeren in Ammerschwihr geblieben sind und auf einer Wiese in
der Nähe der Sporthalle ihr Lager aufgeschlagen haben ; die Wiese wurde von einem
Pfarrkind kostenlos zur Verfügung gestellt.
Eine Kolonne hat also 34 Deutsche mit 10 Leiter, u.a. Hajo Bauer, sehr bekannte
"Betriebsnudel", und 32 Jugendliche aus Ammerschwihr und Katzenthal, mit 8 Leiter
(Francois Schiele (Bussy), Sophie Kuehn, Bruno Meyer, Jean-Baptiste Meyer, Marie-
Anne Uhlen, Hubert Schoech, Sr Anne-Robert und natürlich der Freund Jerome Edelmann,
Pfarrer aus Ammerschwihr und "Seele" des Lagers) mitgenommen.

Eine Abfahrt in Kanu...
Dieser Aufenthalt in der Ardeche, wo sie ihre Zelte in Chauzon (ganz in der Nähe
des Flusses "Ardeche") aufschlagen, wurde von einem Ereignis dominiert, die sich
nicht so schnell von der Urlaubserrinnerungen der Jugendlichen verwischen wird. Sie
haben in Kanus die 27 km der Abfahrt der Gorges de l'Ardeche zurückgelegt, unter
freiem Himmel übernachtet und am anderen Tag auf einem grossen-Marsch-Pfad
(GR 4) bis zur Aven d'Orgnac gewandert ; es handelt sich hier um eine Tropfenstein-
höhle mit wunderbaren Stalaktiten und Stalakmiten, die die Jugendlichen eifrig erforscht
haben.

... und die Entdeckung der Himmelsgewölbe
Andere Ereignisse waren eine Nachtwanderung mit Entdeckung und Erkennung der
verschiedenen Sterne, der Geräusche und der Stille der Nacht, und ebenfalls mit Orien-
tierung in den Pfaden..., die Beobachtung eines Sonnenaufganges auf den Felsen eines
Aussichtspunktes, und ebenfalls einen Grillabend auf einer Insel mitten im Fluss Ardeche.
Man hat auch andere Sachen erlebt : deutsch-französische Olympiaden mit Ankunft
der Flamme, Hissen der Fahne, eidliche Bekräftigung, Spiele und Verteilung der Preise.
Was die Gastronomie betrifft, muss man einen Kochenwettbewerb merken, wo die
verschiedene Gruppen rivalisierten um leckere Menüs vorzubereiten, im Verhältnis
der unersättlichen Appetite des Lagers !
Zwei Ausflüge haben die Jugendliche das erste Mal nach Avignon und Pont-du-Gard,
und das zweite Mal bis in die Camargue, in Grau-du-Roi am Mittelmeer gebracht.
Sonntags wurde der Tag des Herrn zelebriert, belebt von jungen Franzosen und
Deutschen.
Während des ganzen Aufenthaltens war die Sonne auch dabei, und hat ihre Wärme
so stark ausgestrahlt, dass zwischen 12 und 16 Uhr jede Aktivität aufhörte ; jeder
suchte Schatten für ein gutes Mittagsschläfchen, wenn nicht die Frische der Woge
für das Baden.
Am letzten Tag wurde dann das Lager abmontiert und am Abend waren auf der ver-
lassenen Wiese in Chauzon nur noch die Spuren von ca. 20 Zelte zu sehen... Bei der
Rückfahrt nach Ammerschwihr haben die jungen Deutsche ihre Jüngsten mit Freude
wieder gesehen. Ein Treffen, dass mit einem gemeinsamen Abend an der Sporthalle
gefeiert wurde, für das viele Leute eingeladen wurden : die Teilnehmer der beiden
Lager in der Ardeche und in Ammerschwihr, die Gemeinde, vertreten durch Herr
Francis Lichtle und Herr Pierre Dreyer, die Geschäftsleute und alle, die einen schönen
Abend unter freiem Himmel verbringen wollten. Die "Amis d'Ammerschwihr et du
Kaefferkopf" haben durch den Ehrentrunk ihren guten Wein bekannt gemacht.
Am Donnerstag vormittag, 28. Juli, hies es für diese sympatischen Jugendlichen aus
Köln Abschied mit den Freuden aus Ammerschwihr nehmen, was sehr rührend war...
14 Tage Freundschaft, das gilt, und, mit Tränen in den Augen, verspracht man, sich
zu schreiben und vielleicht sogar sich bald zu treffen, während eines zufälligen
überraschungsausfluges.



Dienstag. 6. September 1988 " Kölner zelteten in Südfrankreich
hma Stammheim. Im Rahmen des 2. deutsch-französi-
schen Jugendaustauschs verlebten 30 Jugendliche der Offenen
Tür St John unter Leitung von Hajo Bauer mit einer französi-
chen Jugendgruppe aus Ammerschwihr (Elsaß) einen fast drei-
wöchigen Urlaub auf einem Zeltplatz in Chauzon/Südfrankreich.
Zum kulturellen Programm gehörten ein Besuch von Avig-
non sowie eine Rundfahrt durch die Camargue. Weitere Höhe-
punkte bildeten die gemeinsam organisierten Olympischen
Spiele sowie eine Wildwasser-Kanufahrt auf der nahe gelege-
nen Ardeche.

1988 Ammerschwir / Elsass / Frankreich

8:00 Uhr - Weckzeit - Boing Boing - Wer zum -Aufstehen nicht
gewillt war mußte damit rechnen, daß Manfred (bzw. einer seiner
Abgeordneten) mit einem großen Suppentopf und der dazugehörigen
Kelle dafür sorgt, daß das frühstück rechtzeitig stattfinden
konnte. Von dieser Weckaktion waren sowohl die Teilnehmer als
auch die Gruppenleiter gleichermaßen betroffen. Nun war die
Morgenwäsche angesagt. - Paste auf die Bürste, Seife ins Gesicht
und vor allem: Bitte das wasser nicht vergessen!
Nach der morgendlichen Bannerrunde ging es dann um 9:00 Uhr
endlich ans Frühstück, Hau'rein, Hein - und ab ging die Post
mit köstlichen französischen Baguettes und verchiedenen Brot-
belägen. Anschließend "durfte" jede Gruppe ihr eigenes Geschirr
abwaschen und einsortieren. (Diese Aktion fand ebenso Mittags,
wie auch nach den Abendessen statt) Trotz größter Anstrengungen
waren aber einige Vermißtenmeldungen nicht zu umgehen.
Im Vormittagsprogramm fanden Großgruppenangebote oder Einzel-
gruppenangebote statt wie z.ß. : basteln, Batik und Textilbe-
malung, Wachs gießen, Gipsarbeiten, Korkstempel ect.
Wenn gegen 15:00 Uhr Manfred's oder rmita's Stimme durch die
Hitze schallte, rasten über 50 zu stopfende Mäuler auf die
beiden zu und Dank Elisabeth und Heinz gab es jeden Mittag was
tolles zu futtern.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagspause, waren die
normalen Gruppen- und Gruppenübergreifenden Angebote zur Stelle
und zwischendurch gab es für alle ein schönes Stück Kuchen und
was kühles zu trinken.
Nach dem Abendessen um 13:00 Uhr waren Großveranstaltungen und
Aktionsspiele angesagt oder das Lagerfeuer wurde angezündet.
Bei Gesang und guter Laune und Spielen kam hier jeder auf seine
Kosten. Die Nachtruhe war normalerweise um 22:00 Uhr angesetzt.
Nach der Bannerrunde hatten alle noch Zeit für die Abendwäsohe
Um 22:00 Uhr sollten dann aber alle im Zelt sein.
Eine halbe Stunde später, die noch zum Lesen oder Unterhalten
verwendet werden konnte, sollte dann aber endgültig Ruhe sein.
;-)So endete gegen 22.50 - 25.00 Uhr wieder einmal ein schöner
Lagertag an dem hoffentlich alle ihre Freude hatten.